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Freitag, 7. November 2014

Varg - Achtung, Wölfe! Tour 2014
06.11.2014, Osnabrück, Bastard Club

Nachtblut
 
 
 
 
 

Askeroth hat mir mal gesagt, dass in ihrer Heimatstadt Osnabrück die wenigsten Fans zu ihren Konzerten kommen. Das kann man ab heute aber nicht mehr so stehen lassen. Es gab etliche Konzertbesucher die ausschließlich für Nachtblut gekommen waren und auch schon textsicher die Lieder des neuen Albums "Chimonas" mitsingen konnten. Insgesamt war der Auftritt auch so gut, dass man nicht mehr sagen kann, dass sie im Schatten von Varg gestanden hätten. Nein, ehrlich, ich bin an dem Abend mehrfach gefragt worden, wer von beiden denn besser war. Nun, letztendlich muss das jeder für sich selbst entscheiden, da die Stilrichtungen doch sehr unterschiedlich sind. Aber Nachtblut haben im Vergleich zum Vorjahresauftritt einen Schritt nach vorne gemacht. Nach wie vor polarisiert die Band sehr stark, aber alle, die das glattpolierte und egalisierte in der Musik hassen, sind bei Nachtblut gut aufgehoben, allein schon wegen des vielschichtigen Gesangs und den eigensinnigen Texten. Bemerkenswert war auch, dass die Fans den Refrain von "Alles nur geklaut" auch nicht passend hinbekommen haben, aber Nachtblut machen das ja mit ihren Texten auch. Das reimt sich auch nicht unbedingt alles aneinander. Und so soll's sein.
Mit "Wir dürfen nicht wie Gott sein..." haben Nachtblut - egal aus welcher Betrachtungsrichtung man das sieht - ein ganz starkes Lied geschaffen. Das muss ich hier unbedingt erwähnen.
Aber auch Varg brachten ordentlich Bewegung in den Bastard Club und nicht nur, weil sie sich zwei hübsche junge Damen aus dem Publikum aussuchten und zum Stage Diving auf die Bühne holten. Zur Erinnerung an diesen interessanten Abend habe ich mir ein Varg Tourbändchen gekauft. Hoffentlich gibt es eine Neuauflage im nächsten Jahr. Mit rund 200 Konzertbesuchern an einem Donnerstag und einer Konkurrenzveranstaltung im Rosenhof von "Cannibal Corpse" mit 400 Besuchern, braucht man sich auch nicht verstecken.

Setlist Nachtblut:
Varg
 
 
 
Setlist Varg:

Freitag, 25. Oktober 2013

Varg - Blut und Feuer über Deutschland 2013
24.10.2013, Osnabrück, Bastard Club

Nachtblut
 
 
Endlich gab es Nachtblut nach langer Zeit wieder in Osnabrück zu sehen. Anhand der Setlist kann man auch merken, dass Nachtblut viel weniger festgefahren und pragmatisch sind, als ihnen oft nachgesagt wird. Keine Frage, die Band lebt von dem charismatischen Sänger.

Wolfchant
 
 
 
 
Setlist Wolfchant:
Nachdem Wolfchant beim Turock Open Air auch schon sehr stark waren, habe ich das Gefühl, dass sie immer noch besser werden. Der Auftritt war eindrucksvoll und mit klasse Sound.

Varg
 
 
Aufgrund einer Platzwunde im Gesicht durch eine Bühnenkollision am Vortag durfte Philipp leider nicht singen. Timo hat dann das Mikro übernommen. Was sagt man dazu: "Shit happens".

Montag, 4. März 2013

Paganfest 2013
02.03.2013, Essen, Weststadthalle

Bornholm
 
 
 
 

Bornholm waren als Opener soweit ganz okay. Sie erinnern etwas an Ensiferum, aber ohne die durchdringenden Melodien.

Wolfchant
 
 
 
 
 
Wolfchant schafften es, etwas mehr Stimmung in die Halle zu bringen. Irgendwie war mir total entgangen, dass Michael Seifert jetzt fest in der Band mitsingt. Nun weiß ich es. Und ein Leben als Sänger ohne Bühne ist eben kein Leben :-)

Ex Deo
 
 
 
 
 
 Was für ein mächtiger Auftritt von Ex Deo. Die Snare Drum knallte auch wie auf den Alben. Und wenn Sänger Maurizio in Pose "I, Caligvla" singt, kommt das auch authentisch rüber. Starker Auftritt.

Thyrfing
 
 
 
 
 
 
Sehr atmosphärischer Auftritt von Thyrfing, der sicherlich zu den besten an diesem Abend zählte. Ich habe mir auch gleich das neue Album "De Ödeslösa" gekauft.

Kalmah
 
 
 
 
 
Aufgrund der Tatsache, dass ein Bandmitglied nicht mit dabei war, entsprach es soundmäßig nicht meinen Erwartungen. Irgendwie hatte ich auch das Gefühl, dass Kalmah ursprünglich gar nicht spielen wollte. Sie hatten nämlich nur Reste an Merch dabei. Schade, aber was will man machen.

Arkona
 
 
 
Arkona legten einen sehr starken Auftritt hin und waren damit die beste Band des Abends. Es ist immer wieder beeindruckend, wie die Sängerin sich auf der Bühne bewegt und dabei noch den Klar- und Growlgesang hinbekommt.

Varg
 
 
 
Varg haben sich inzwischen viele junge Fans erarbeitet, die auch die Texte mitsingen können. Darüber hinaus hatten sie auch zusätzliches Licht auf der Bühne, was den Auftritt noch aufwerten konnte, zumal das ganze Festival über die Lichttechnik grottig war. Überwiegend rotes Licht und die Musiker am Rande der Bühne standen praktisch immer im Dunkeln.
Mit "nur" 850 Konzertbesuchern war für zusätzliche Lichtechnik wohl kein Geld mehr übrig. Der Sound war auch sehr unterschiedlich, da die Halle in die Breite ging und nicht in die Länge.

Alestorm habe ich dann nicht mehr mitgenommen, da ich sie schon so häufig gesehen habe. Als Partyband für ein Festival ist sie immer gut, aber musikalisch haben sie sich leider nie weiterentwickelt.