Kommende Veranstaltungen

  • 17.08.2026 Daisy Chapman, Instagram/Facebook, Summer Session
  • 01.09.2026 Leilani Kilgore, Hagen T.W., Gaststätte Stock
  • 04.09.2026 Fortune Teller, GMHütte, Klosterschänke

Sonntag, 16. August 2026

Mittelaltermarkt Osnabrücker Ringwall
14.08.2026, Osnabrück, Nahner Grasrennbahn

Lautenfeyn

Gerade lese ich das Buch "Um 1500". Es ist das Spätmittelalter und behandelt die Zeiten Albrecht Dürers. Zu der Zeit wurden noch Ritterrüstungen hergestellt, auch wenn das dort bereits aufgrund der sich weiterentwickelnden Kriegstechniken ein Auslaufmodell ist. Neben den sagenumwobenen Geschichten um König Artus interessieren mich eigentlich nur ein paar ausgewählte Mittelalterbands. 
Da das Stemweder Open Air am Freitag nicht interessant genug für mich ist und ich leider Samstag aufgrund einer privaten Feier verhindert bin, habe ich mir ein Tagesticket für den Mittelaltermarkt geholt. Es findet auch nur einen Steinwurf von mir entfernt statt. Ich bin im Nachhinein froh, nicht Stemwede anberaumt zu haben wegen der unnatürlichen Hitze. Im Schatten ist es auszuhalten, aber in der Sonne ist es mörderisch. 
Daher mache ich mich erst zu 19 Uhr auf den Weg, um den Auftritt von Lautenfeyn zu verfolgen. 
Ich bin erst kurz da und beobachte die Fechtkämpfe, da sind schon die ersten Zelte in Brand geraten. Zum Glück ist man mit Feuerlöschern schnell bei der Hand. 
Das Gelände ist schön hergerichtet. Wer hier themenbezogene Gegenstände erwerben möchte, wird gut bedient. 


Sonntag, 9. August 2026

Straßenfest Mädchenviertel -
Blues Company
08.08.2026, Osnabrück, BBS Brinkstr.

Blues Company

Ich werde bestimmt die nächsten Tage gefragt, warum ich nicht auf dem Hütte Rockt Festival war. Ganz einfach. Die Bandauswahl war uninteressant. Die lokalen Bands sehe ich ständig überall woanders und die überregionalen Bands sieht man auf JEDEM Festival. Und dann haben sie einen zwar namhaften Headliner, der überwiegend jedoch Cover-Songs spielt. 

Die Blues Company sind dagegen qualitativ immer hochwertig. Ich hatte sie jetzt länger nicht live gesehen, da ich auf der Maiwoche meist vor anderen Bühnen stehe. 

Das zweigeteilte Set war wieder gewohnt hervorragend. Die ein oder anderen Songs sind ja schon Klassiker der Band. Gelungener Abend!

Donnerstag, 6. August 2026

Krach am Bach Festival 2026
01.08.2026, Beelen, Festivalgelände

Sons Of Arrakis

Ursprünglich später im Billing angesetzt, starteten Sons Of Arrakis jedoch als erste Band in den Festivaltag. Da ich sie nicht verpassen wollte, bin ich schon so früh vor Ort. Das allerdings hatte sich gelohnt. 

Tommy And The Teleboys

Ich hatte mich zwischenzeitlich in den Schatten begeben und einen Sitzplatz eingenommen, da ich einen kleinen Durchhänger hatte. Tommy And The Teleboys boten ein solides Set, was ich mir allerdings überwiegend aus der Ferne angehört habe.

Kanaan & Ævestaden

Ein ziemlicher Kontrast waren diese zwei Bands, die recht ruhige nordische Musik darboten, aber immerhin Abwechslung boten. 

Black Moon Circle

Solide psychedelische Musik wurde auf der Nebenbühne geboten. Mich persönlich hatte das nicht so ganz mitgenommen.

Upupayāma

Ähnlich wie Kanaan gab es hier ruhige, treibende Musik mit asiatischen Anleihen, was auch die bisweilen gespielte Sitar verdeutlichte.

A/lpaca

Mit A/lpaca ging es endlich auch einmal etwas härter und chaotischer zur Sache. Das gefiel mir wohl.

Meatbodies

Meatbodies eröffnen die Reihe der Bands mit einem verrückten Bandnamen. 
Die Band aus Los Angeles, die mit wenig Schlaf auskommen musste, bot aber ganz ordentlichen Rock. 

Weite

Weite gefielen mir mit ihrer Musik aus Krautrock und Psychedelic.

This Will Destroy You

Endlich gab es mal Abweichungen zu dem Heavy-Psychedelix-Mix des Festivals. Die Band hatte lauten Post Rock im Angebot, was man bestimmt bis Sassenberg gehört hat. 
Leider blieben die absoluten Höhepunkte in den Songs aus.

Green Milk From The Planet Orange

Die Bandmiglieder konnte man von hinten kaum sehen, aber genug Aufmerksamkeit erzeugten sie allemal. Die Musik war chaotisch. Wutausbrüche in Musik übersetzt, wenn man so will. Aber es hatte echt was.

Fu Manchu

Fu Manchu sind echte Meister des Stoner Rock. Das merkte man bei ihrer Live-Performance. Es gibt einfach Bands, die wissen, wie sie klingen müssen. Das war ein super Abschluss des Festivalwochenendes.

Insgesamt war es wieder sehr interessant und familiär. Ich habe viele Freunde getroffen, die jedes Jahr dieses Festival besuchen. Das Wetter war auch endlich mal schön und angenehm. Für's nächste Jahr wünsche ich mir aber die ein oder andere Band, die nicht psychedelische Musik spielt. 
So wie das früher bei Krach am Bach üblich war.