Kommende Veranstaltungen

  • 07.10.2026 Tungsten, Herford, Kulturwerk
  • 14.10.2026 Valley Of The Sun, Osnabrück, Skatehalle
  • 18.10.2026 Daisy Chapman, Bremen, Sendesaal

Montag, 21. Oktober 2024

Lost In Ruin + Nivo + Chiffre
18.10.2024, Osnabrück, JZ Westwerk


Lost in Ruin (Wien) und Nivo (Stuttgart) hatten eine weite Anreise nach Osnabrück. Beide Bands hatte ich bisher noch nie live gesehen, und das war Grund genug, solch weitgereiste Bands einmal anzuschauen. Für Chiffre habe ich ja sowieso eine Sympathie.

Das Konzert begann - warum auch immer - erst um 20.30 Uhr. Davon war nichts im Internet zu lesen. Die Eventim-Käufer hatten wohl eine E-Mail erhalten über den späteren Beginn. Zudem war es an der Abendkasse noch einen Euro teurer als es auf den Plakaten stand. Was die Besucherzahl anbelangt, war noch weit Luft nach oben. Das Westwerk bewegt sich leider in Sachen PR eher am unteren Rand der Richterskala.

Lost In Ruin
Nivo
Chiffre

Unterschiedliche Metalcore-Arten hatten die drei Bands zu bieten. Lost in Ruin waren eher von der härteren Gangart mit Growl- und Klargesang, wobei mir der Klargesang nicht so sehr gefiel. Nivo waren schon mit ihrem sehr melodischen Gesang und den vielen Synthies ein Gegenpol dazu. Hier bewirkte die Passivbeleuchtung auf der Bühne eine Tendenz in die elektronische Richtung. Chiffre, im 80er Pop und Metalcore verankert, sind stellenweise sehr melodiös und kamen beim Publikum ebenso gut an, wobei sowohl die Growls als auch der Cleangesang hervorragend rüberkamen.

Alles in allem waren die Konzertbesucher sehr zufrieden mit diesem Tourpaket. 

Freitag, 4. Oktober 2024

OS-Feast V
03.10.2024, Osnabrück, Hyde Park



Breed
Irden
Motorowl

Es gibt nur wieder ein ganz paar Fotos, weil ich ja den ganzen Abend an der Kasse stand. Außer E-Force kannte ich alle Bands, weil ich - wie man auf meine Fotoblog sehen kann - oft auf Konzerte gehe, da mir die Förderung der lokalen Musikszene am Herzen liegt.

Der Wettergott war uns an diesem Tag hold. Es kam sogar noch prächtig die Sonne heraus. So war es auch möglich, dass die Besucher nach Belieben rein- und rauslaufen konnten, um Gespräche unter Freunden zu führen. Die Lautstärke vor den Bühnen war nämlich ganz ordentlich. 

Es war ein sehr flauschiges Festival und ich kann alle Besucher sehr loben für die angenehme Atmosphäre (außer einem, der mich an der Kasse um 5 Euro beschissen hat, weil er alle Scheine gefaltet hatte und der Fünfer auch noch komplett durchgerissen war. Auf jeden Fall eine überaus kreative Form, um Geld zu vermehren.). Außerdem hatten wir an der Kasse gut zu tun, weil wir keinen Scanner für die Online-Tickets hatten und anhand einer Liste abhaken mussten. Dann war der Abendkassenpreis von 32 Euro absolut unhandlich, weil man soviel Wechselgeld rausgeben muss, was mir vorher schon klar war. Münzgeld haben die Menschen immer weniger im Portemonnaie.
Das Chaos mit der Ausgabe der Backstagepässe für die Bands und nicht bezahlter Vorverkaufstickets über die Bands und Ticketverlosungen, die uns nicht genannt wurden, haben uns die Arbeit spannend gemacht.

Ich kann leider nicht sagen, wieviele Konzertbesucher es insgesamt waren, da ich bei der Schlussabrechnung nicht dabei war. Die ambitionierten 400 Tickets, die Markus sich erhofft hatte, sind's nicht geworden. Ich schätze, dass es zwischen 250 - 300 waren. Man überschätzt das manchmal, weil ja noch die Musiker von den 11 Bands da herumliefen, was auch mehr als 50 Personen sind.