Ursprünglich später im Billing angesetzt, starteten Sons Of Arrakis jedoch als erste Band in den Festivaltag. Da ich sie nicht verpassen wollte, bin ich schon so früh vor Ort. Das allerdings hatte sich gelohnt.
Tommy And The Teleboys
Ich hatte mich zwischenzeitlich in den Schatten begeben und einen Sitzplatz eingenommen, da ich einen kleinen Durchhänger hatte. Tommy And The Teleboys boten ein solides Set, was ich mir allerdings überwiegend aus der Ferne angehört habe.
Kanaan & Ævestaden
Ein ziemlicher Kontrast waren diese zwei Bands, die recht ruhige nordische Musik darboten, aber immerhin Abwechslung boten.
Solide psychedelische Musik wurde auf der Nebenbühne geboten. Mich persönlich hatte das nicht so ganz mitgenommen.
Upupayāma
Ähnlich wie Kanaan gab es hier ruhige, treibende Musik mit asiatischen Anleihen, was auch die bisweilen gespielte Sitar verdeutlichte.
Mit A/lpaca ging es endlich auch einmal etwas härter und chaotischer zur Sache. Das gefiel mir wohl.
Meatbodies eröffnen die Reihe der Bands mit einem verrückten Bandnamen.
Die Band aus Los Angeles, die mit wenig Schlaf auskommen musste, bot aber ganz ordentlichen Rock.
Endlich gab es mal Abweichungen zu dem Heavy-Psychedelix-Mix des Festivals. Die Band hatte lauten Post Rock im Angebot, was man bestimmt bis Sassenberg gehört hat.
Leider blieben die absoluten Höhepunkte in den Songs aus.
Die Bandmiglieder konnte man von hinten kaum sehen, aber genug Aufmerksamkeit erzeugten sie allemal. Die Musik war chaotisch. Wutausbrüche in Musik übersetzt, wenn man so will. Aber es hatte echt was.
Fu Manchu sind echte Meister des Stoner Rock. Das merkte man bei ihrer Live-Performance. Es gibt einfach Bands, die wissen, wie sie klingen müssen. Das war ein super Abschluss des Festivalwochenendes.
Insgesamt war es wieder sehr interessant und familiär. Ich habe viele Freunde getroffen, die jedes Jahr dieses Festival besuchen. Das Wetter war auch endlich mal schön und angenehm. Für's nächste Jahr wünsche ich mir aber die ein oder andere Band, die nicht psychedelische Musik spielt.
So wie das früher bei Krach am Bach üblich war.

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