Setlist Cemetery Skyline:
Behind the Lie
Torn Away
The Darkest Night
Never Look Back
Dream Delusion
Anomalie
When Silence Speaks
Nothing From This World
The Coldest Heart
I Drove All Night (Roy Orbison Cover)
In Darkness
Alone Together
Violent Storm
Da mir das Billing vom Rock Hard Festival dieses Jahr nicht so zugesagt hatte, war nur ein Tagesbesuch geplant, und zwar für den Tag, an dem Dark Tranquillity spielten. Ich hatte die Anreise per Bahn für Freitag eingeplant, und das stellte sich im Nachhinein als sehr gute Entscheidung heraus. Es waren nämlich Reparaturen an den Gleisen nötig, die den kompletten Zugverkehr aus dem Norden ins Ruhrgebiet zum Erliegen brachten. Ich musste über Bielefeld reisen, Kurz vor Kamen kam es dann nochmal zu Wartezeiten mit einer halben Stunden Verzögerung, so dass ich praktisch doppelt so lange unterwegs war, als normal. Dank der NordWestBahn und dem Rhein-Ruhr-Express bin ich überhaupt in Essen angekommen.
Glücklicherweise hatte ich morgens noch einmal in den Abfahrtsplan geschaut. So konnte ich gut umplanen. Diese Verkehrseinschränkungen gab es auch noch auf meiner Rückreise am Sonntag inkl. wiederum einer Verspätung von einer halben Stunde.
Zurück zur Freitagsplanung: Mir ist dann aufgefallen, dass Cemetery Skyline am Freitagabend im Turock auftreten als Tourabschluss. Diese Tour war und wird sicher eine Ausnahme bleiben, da die Band aus Mitgliedern absolut namhafter Bands im Metalbereich besteht, die man hier gar nicht alle aufzählen kann. Alle sind auch mit ihren Hauptbands ständig unterwegs. So war das für mich ganz klar, dass ich dieses einmalige Konzert besuche.
Royal Sorrow passten gut als Vorband zu Cemetery Skyline. Sie absolvierten einen guten Auftritt und wurden auch vom Publikum gut angenommen.
Cemetery Skyline hatten einen enorm guten Sound und überzeugten von der ersten Sekunde an. Ich war wirklich so glücklich bei diesem grandiosen Konzert dabei gewesen zu sein. Es gab regelrechte Beifallsstürme nach den Songs. Am Schluss des Sets wollte Mikael Stanne gar nicht von der Bühne gehen, weil er so sehr diese positive Begeisterung der Menge genoss. Atemberaubend großartiges Konzert!

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